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04
Apr
10

Dance Disorder (BPitch Control, Berlin) – ARTIST CHARTS 04/10

Dance Disorder (BPitch Control, Berlin)

01. Dance Disorder – Zusammen (Discodromo Filthy Vortex Remix) – CDR
02. The Realness – Shade – Cabin Fever
03. Nufrequency feat Ben Mono – Fallen Hero (Motor City Drum Ensemble remix) – Rebirth
04. Creatures Of Habit – How we Lustre (Nick Chacona Mix)– Solardisco
05. Roland Sebastian Faber – Gropiusstant – Aube
06. Dj John Collins – Yeah – UR
07. Jay Shepheard – Retrofit 1 – Retrofit
08. Small World Disco – Depth of My soul – Small World Disco
09. Ron Hardy – Sensation – Rush Hour
10. Ashford & Simpson – Bourgie Bourgie (Joe Claussell’s Classic Remix) – Warner Bros

14
Dez
09

Berliner DJ Gianni Vitiello an Lungenembolie verstorben

Gianni Vitiello (1973-2009)

In der Nacht des 12. Dezember 2009 ist Gianni Vitiello, einer der leuchtendsten Sterne am Berliner DJ-Himmel an einer Lungenembolie verstorben.

Die Nachricht trifft uns in der Redaktion wie ein Schlag. Der in Konstanz geborene Vitiello war einer der bekanntesten Underground DJ der Haupstadt und noch in der gleichen Nacht für einen Auftritt gebucht. Die Berliner Techno-Szene ist tief bestürzt und erschüttert.

02
Okt
09

Neues Boys Noize Album ‚Power‘ kommt heute

Boys Noize

Am 2.Oktober veröffentlicht Boys Noize sein mit Spannung erwartetes Album „Power“ auf seinem eigenen Label Boysnoize Records (Rough Trade).

Das Album ist der Nachfolger von „Oioioi“, welches die Techno- und Elektrowelt vor zwei Jahren zum Beben brachte.
Boys Noize aka Kid Alex ist für den Rest des Jahres auf großer „Power“-Welttour. Hier die Daten für Deutschland, Österreich und die Schweiz:

07.10. Köln, Gebäude 9
08.10. Hamburg, Talstraße
09.10. München, Alte Kongresshalle
10.10. Berlin, WMF
17.12. Düsseldorf, 3001
18.12. CH-Zürich, Hive Club
19.12. AUT-Wien, Pling Plong

Boys Noize – Jeffer from Pomp&Clout on Vimeo.

http://www.boysnoize.com

21
Aug
09

FUCKPONY “Let The Love Flow” (BPC204)

Cover

Jay Haze, Homme Fatale, Madman, begnadeter Composer, sowie Besitzer und
Verwalter unzähliger Labels, Projekte und Pseudonyme, hat es wieder getan. Der
Sprung ü’9fbern eigenen Schatten.

Den Schritt, den niemand erwartet hätte… Immer
noch recht frisch in der BPITCH Familie, längst jedoch ein alter Hase im Geschäft,
präsentiert er nun unter seinem poppigen Alter Ego FUCKPONY einen mächtigen
Longplayer, der es auf nicht weniger abgesehen hat, als die Weltherrschaft. Klar,
House ist eh King, aber gerade wenn – wie dieser Tage – an jeder Ecke einer lehnt,
der von sich behauptet, sein Name sei Jack, lernt das geübte Ohr wieder nuancierter
zu unterscheiden und die Spreu vom Weizen zu trennen.
Mit dem Erbe von House amerikanischer Prägung kennt sich schließlich kaum jemand
so gut aus wie Mr. Haze. Für diesen Knaben konnte es trotz allen Traditionsbewusstseins
nie allein darum gehen, Altbekanntes zu reproduzieren. Sein Prinzip war stets – und
das zieht sich tatsächlich als roter Faden durch die Mannigfaltigkeit seiner Projekte
– die Überschreitung des Gegebenen. Futurism als konzeptuelle Grundlage und
Chicago als Grammatik, aber eben immer eine Spur spezieller als das, was derzeit
unter diesem Begriff wieder aufgewärmt wird.

Und was Jay als FUCKPONY eben auch schon immer auszeichnete, ist die Öffnung
hin zu dem, was man gemeinhin und aus der Entfernung als Pop bezeichnen möchte.
Pop im besten Sinne allerdings. Pop als Abstraktion einer Zugänglichkeit, die einem
zwar sachte über die Wange streicht, dabei jedoch über Stoppeln kratzt. Der leicht
versetzte, perfekt nach vorn schiebende Offbeat im Titeltrack „Let The Love Flow“
wäre so ein Fall. Eckiger, kantiger Pop, an dessen rauer Oberfläche man sich ein
Streichholz anzünden kann, weil ihm so viel Soul in den Rücken drückt, dass er einem
fast vornüber auf die Tanzfläche zu fallen droht. Aber eben nur fast, denn ein reines
Dancealbum ist es nicht wirklich geworden, jedenfalls nicht ganz und gar. Stattdessen
mäandert Haze in einem eigentümlichen Reich der Mitte zwischen den gleißenden
Blitzen von Samstagnacht (wenn ein Track schon „Orgasm On The Dancefloor On
A Saturday Night“ heißt) und dem bleichen Tageslicht eines Sonntagmorgen, wenn
das Erlebte den Rücken nach unten vibriert, während die Bassdrum immer leiser
nachhallt („A Pill’s Medley“). Eine Afterhour für Verliebte quasi, nur dass hier auf
die Süße kein fahler Geschmack nach Club auf der Zunge folgt. Hier bleibt alles
positiv: Trotz Höhenflug landet FUCKPONY die Kiste weicher denn je in Housetracks
der eher emotionalen Art, unter denen trotz aller Grazie eine ungemein tighte
Bassdrum kickt. Eine Sammlung kleiner Epen, die sich trotz aller Catchyness keine
Sekunde flach oder cheesy gebären. Aber kann es in diesen zynischen Zeiten nicht
auch mal möglich sein, aufrichtig Gefühle zu kommunizieren, ohne dass gleich alles
mit einer relativierenden Geste abgeschwächt wird? Also wirklich…

So heißt das gute Stück im Ganzen dann auch„Let The Love Flow“ und selbst die
Einzeltitel fügen sich in diesen Tenor, so dass sich jedes weitere erklärende Supplement
erübrigt. Denn, ja, so gefühlvoll und zart, wie einem das hier vorkommen mag, klingt
das dann auch tatsächlich und es scheint fast, als habe Jay Haze hier auf BPitch nun
auch seine feminine Seite entdeckt. House mit Herz nennt man das… Dabei ist das
gesamte Album gänzlich ohne Loops und Samples aus seiner eigenen Hände Arbeit
entstanden. Die Bläser, die Drums und natürlich das durchgehend dominierende Piano
– alle Ideen entsprangen dem mindestens so genialen wie wahnsinnigen Geiste des
Meisters und tragen trotz der ästhetischen Neuorientierung noch immer dessen unverkennbare Handschrift. Einzig und allein die weiblichen Vocals in „Fall Into Me“

und „I Know It Happened“ hat er nicht selbst eingesungen, dafür gab es ja schließlich
Laila Tov oder Chela Simone. Letztere lieh ihre Stimme ja bereits Kiki’s „Good Voodoo“
und sorgt auch hier auf den zwei Stücken für ein genreberstendes Soulmoment, das
einem vom ersten Moment an die Armhärchen aufstellt.

Ja, eine runde Sache ist es geworden, FUCKPONY’s Longplayer für verliebte Raver
und verravte Liebende, die sich auch noch nach der Peaktime gerne haben. Ein in
sich geschlossenes Album mit mächtigen Melodiebögen, großen Dramaturgien und
einem Understatement von House, das sich in Traditionen einzubetten versteht, um
sich in der gleichen Bewegung von diesen abzuheben. Zehn Tracks, jeweils einzigartig
und selbstgenügsam für sich stehend, beleuchten eine Seite an Jay Haze, die ihn fast
schon in den Stand eines favorisierten Schwiegersohnes hebt. Zehn Tracks,
zusammengehalten durch die Liebe zur Musik, die Liebe zu House, zu Berlin, zur
Party, zu euch allen da draußen. In diesem Sinne: Liebet auch ihr! Real love is
forever…

TRACKLISTING:
01. R U Feeling Abroad 6:22
02. I´m Burning Inside 9:14
03. I Know It Happened (feat. Chela Simone) 6:25
04. Real Love Is Forever 6:16
05. Orgasm On The Dancefloor Saturday Night 6:33
06. Fall Into Me (feat. Chela Simone And Laila Tov) 5:12
07. A Pills Medley 6:32
08. You Can´t Touch But Feel Free To Look 6:35
09. Always Sunday 5:33
10. Let The Love Flow 3:25

WWW.BPITCHCONTROL.DE

07
Mai
09

5 GUM Vision Lab – MAKING SENSES Fordere Deine Sinne heraus – Visionäre gesucht

Unter dem Motto „Making Senses – Fordere deine Sinne heraus“ bietet das 5 GUM Vision Lab am 24. und 25. Juni 2009 im Berliner Club WEEKEND eine in Form und Inhalt neuartige Veranstaltung.

Online können sich Initiatoren von Projekten bewerben, die auf überraschende und visionäre Weise die Sinne herausfordern. Zehn von ihnen werden ausgewählt, sich und ihre Arbeit sechs internationalen Lifestyle-Experten vorzustellen.

Gemeinsam werden sie auf der Veranstaltung in einen kreativen Dialog zum Spektrum möglicher Sinneserfahrungen treten und Einsicht in die Arbeit des jeweils anderen erhalten. Mehr noch: Das beste Nachwuchsprojekt wird mit einem Förderpreis von 10.000 Euro ausgezeichnet. Die Experten gehören auf ihrem Gebiet zu den Koryphäen unserer Zeit.

Auf dem 5 GUM Vision Lab repräsentieren sie einen der fünf Sinne, den sie durch ihre Arbeit auf neuartige Weise stimulieren und herausfordern:
LOOK: Eleley Kishimoto SURFACE DESISIGNER
SMELL: Sissel Tolaas GERUCHSforscherin und Parfumeurin
HEAR: Ewan Pearson DJ und Produzent
TASTE: Telse Bus FOOD CONCEPTER
TOUCH: Front Produktdesigner

Contest
Bewerbungen für eine Teilnahme am 5 GUM Vision Lab bis 31. Mai 2009 online.
Aus den Bewerbungen werden zehn Projekte ausgewählt, die sich auf dem 5 GUM Vision Lab präsentieren können. Die Experten werden aus diesen zehn Teilnehmern einen Gewinner küren, der einen Förderpreis von 10.000 Euro erhält. Zusätzliche Karten zum 5 GUM Vision Lab werden über die Website
verlost.

http://www.5gum-visionlab.de

23
Apr
09

Pan Pot DJ Charts (Mobilee Records)

01. Andreas Henneberg – Federschwarz / Ideal Records
02. 2000 and One – Spanish Fly / 100% Pure
03. Ben Klock – OK feat. Elif Bicer / Ostgut Ton
04. Rocha & Lewinger – Plegarias / Pild Records
05. Andomat 3000 – Quarzy (Pan-Pot Remix) / Einmaleins
06. Burnski – Sleep / Poker Flat
07. Telefon Tel Aviv – The Worst Thing In The World (Gaiser’s Possibly The Universe Remix) / Bpitch Control
08. Kandel – Hypnotize / Autist Records
09. Marcus Meinhardt – Lucky Punch / Upon You
10. Anja Schneider & Lee Van Dowksi – La Roulette / mobilee

http://www.mobilee-records.de

23
Apr
09

Luke Slater bringt nach sechs langen Jahren neues Planetary Assault Systems Album

Luke Slater

Artist: Planetary Assault Systems
Titel: „Temporary Suspension“
Label: Ostgut Ton
Cat.No.: OSTGUTCD09/LP04
Release Date: 22.06.2009
Distribution: Kompakt
Barcode: 880319412424 (CD09)
880319412912 (LP04)

“Time to bring the funk and intensity back in a new way. Time to open
the sound again”, sagt Luke Slater zu seinem Planetary Assault
Systems Album “Temporary Suspension”, das Ende Juni auf OstGut
Ton erscheinen wird. Damit erklärt der Brite, der seit über zwanzig
Jahren immer wieder erfolgreich nach neuen Ausdrucksmöglichkeiten
innerhalb der elektronischen Musik gesucht hat, treffsicher, worum es
bei diesem Album geht: Funk und Intensität. Dabei entzieht sich
“Temporary Suspension”, das als gemixte CD mit zehn Tracks sowie
als DJ-freundliches Doppel-Vinyl mit sechs Tracks erscheint,
sämtlichen aktuellen Soundmoden. Slater generiert über die gesamte
Spielzeit eine industrielle Härte und Energie, die man schon länger
nicht mehr dermaßen auf den Punkt gebracht bei einem Technoalbum
gehört haben dürfte.
Schon der erste Track “Open Up” setzt den Standard für das
Kommende: ein treibender Groove, um den sich ein sägendes
Synthgewitter und verwirrende Glockenmelodien winden. “Whoodoo”
taucht danach mit einer kompromisslosen Metal-Percussion tief in die
Ursuppe von Techno ein. Und zwar: laut und schnell. “Om The Def”
nimmt den Fuß wieder vom Gaspedal und kann mit seinem
Arrangement, das mit Bongos und einer funky verzerrten Bassline
immer wieder zwischen dicht und luftig changiert, einen ersten
Höhepunkt setzen.

Mit dem nächsten Track “Hold It” bezieht sich Slater dann unüberhörbar auf seine frühen Djax-Up-
Wurzeln: ein unglaublich sexy daherkommender Chicago-House-Stomper, der wie eine
überarbeitete Version eines frühen Armando-Stücks klingt. Ebenfalls äußerst interessant ist “Attack
Of The Mutant Camels”: Eine dermaßen krasse Bassline, die in Bezug zu einem verschleppten
Maschinengewehr-Rhythmus gesetzt und danach genüsslich durch ein Noise- und Bleep-Gewitter
gejagt wird, dürfte man selten gehört haben. Ein klangliches Abenteuer, das sich in den folgenden
Tracks auf andere Weise fortsetzt, bis Slater auf „Gateway To Minia“ die Beats fallen lässt und
dunkle, ambiente Synthakkorde in einer Noise-Kakafonie kulminieren. Doch damit endet das Album
nicht: Slater packt im letzten Track nochmals die Bassdrum aus und hat die Tanzfläche voll im
Visier: “I’m someone who can’t live in the past, I have an uncompromising need to innovate and to
go forward, but with my audience in mind”.
Dass Slater hier einen derart rauhen Soundentwurf für Techno vorlegt, dürfte kaum überraschen.
Seit seiner ersten Veröffentlichung 1989 hat er immer wieder seine musikalischen Grenzen
ausgelotet und verschoben. Planetary Assault Systems war dabei immer sein Projekt für harten,
kompromisslosen Techno, seine Platten auf Peacefrog sind fast allesamt Klassiker ihres Genres
geworden. Doch Slater hat auch immer wieder andere Seiten gezeigt: sei es als damals typisch
britisch wahrgenommene Electronica als Morganistic, intelligenter Ambient als 7th Plain, unter
seinem eigenen Namen Konzept-Detroit-Techno auf Novamute bzw. Mute Records ,sowie in den
letzten Jahren auch verstärkt Electrorock-Bandprojekte auf seinem 2006 gegründeten Label Mote-
Evolver. Die Zusammenarbeit mit OstGut Ton hat sich aus der DJ-Residency Slaters im Berghain
entwicklelt – bereits auf der Ballett-CD “Shut Up And Dance! Updated” war er mit einem exklusiven
Ambientrack vertreten. Dass er jetzt auch sein Planetary Assault System Album auf OstGut Ton
veröffentlicht, war auch für ihn nahe liegend: “OstGut Ton makes excellent use of art and music and
that’s what attracted me to the label in the first place, the music and the art. And that’s very much in
line with the way I think and feel.” OstGut Ton ist stolz mit Planetary Assault Systems Slaters wohl
einflussreichstes Projekt zu präsentieren. Mit dieser Veröffentlichung schließt sich für das Label ein
Kreis aus Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft seiner Einflüsse.
More info:

http://www.lukeslater.com
http://www.mote-evolver.com

Tracklisting CD: Tracklisting 2×12“:
1. Open Up A1 X Speaks To X
2. Whoodoo B1Whoodoo
3. Om The Def B2 Attack Of The Mutant Camels
4. Hold It C1 Om The Def
5. Enter Action D1 The Watcher
6. X Speaks To X D2 Open Up
7. Attack Of The Mutant Camels
8. Temporary Suspension
9. Gateway To Minia
10. Sticker Men

Record release party feat. Planetary Assault Systems live:
20. Juni 2009, Berghain, Berlin

http://www.berghain.de
http://www.ostgut.de/ton




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