Posts Tagged ‘cd

10
Dez
11

DPI Collection Vol. 14 – Lounge & Nu Jazz Grooves für die blaue Stunde – Zusammengestellt von DJ Ralph Rosenbaum – Out: 13. Januar 2012

DPI Collection Vol. 14

Was passt besser zu einer musikalischen Sternstunde als ein dunkelblauer Abendhimmel, so tiefblau wie das Cover der vierzehnten DPI Collection? Nicht nur optisch kommt die – natürlich wieder vom Kölner DJ Ralph Rosenbaum zusammengestellte – Compilation in edlem Gewand daher. Auch gibt es jede Menge erfreuliche Wiederhören mit „alten“ Bekannten wie Can7, Smoma, HP Hoeger und Bajka sowie einige feine DPI-Premieren und Highlights von Alice Russell, Green Empathy, Blank & Jones und die Wiederentdeckung einer Lounge-„Hymne“ aus dem Jahr 2000, nämlich „Ambrosia“ von Jay Alanski aka A Reminiscent Drive – der inzwischen bei peacelounge recordings unter Vertrag steht.

Rosenbaums Faible für qualitativ hochwertige Cover-Versionen ist ja mittlerweile hinreichend bekannt, aber diesmal sind ihm wieder zwei besonders feine Exemplare in die Hände gefallen, beide vom italienischen Jazz Lounge Trio Smoma: Die haben nicht nur Geaorge Bensons legendäres „Gimme the night“, sondern auch „Do It Again“ von Steely Dan aus den Siebziger Jahren des vorigen Jahrhunderts in die Gegenwart transportiert. Dabei klingt ihr Sound lässig-leicht, aber nie plätschernd…

Alice Russell, die blonde Sängerin aus dem englischen Suffolk, die in ihrer Kindheit Cello gelernt, aber auch viel Gospel und klassischen R&B gehört hat, kooperierte mit TM Juke für „Hurry On Now“ – ein perfekter Showcase für Alices kraftvoll-soulige Stimme. Ebenso schön, aber deutlich sanfter präsentiert sich die Düsseldorferin anna.luca mit „Desparately Trying“. Ohne Umschweife wickelt uns Bajka mit ihrem kehlig-dunklen Timbre direkt um den sprichwörtlichen Finger: „The Landing“ im treibenden Bossa-Remix von Bebo Best ist eine echte Entdeckung, die auch beim zweiten, dritten und zehnten Mal Hören wieder Spaß macht. Apropos „treibend“: Parov Stelars „Wake Up Sister“ ist auch so ein Ding, das in keine Schublade passt –zwischen House, Swing und Lounge-Jazz treibt er sein charmantes Unwesen.

Winterlich flockige Töne kommen aus der „White Lounge“ von Chris Vano & Kathrin Wagner aus Österreich, und DJ Vadim serviert zusammen mit seiner neuen Band The Electric ein weit zurückgelehntes TripHop-Lounge-Hybrid unter dem Titel „I’m all in“. Eine echte Entdeckung ist die Dänin Lene Riebau, die mit „It feels better“ auf den stimmlichen Pfaden von Billie Holiday wandelt, das aber in einem sehr zeit-gemäßen Sound…

Ungewohnt funky präsentiert sich Roland Voss aka Lemongrass mit dem Stück „Bee“ im Sunflower Mix, dicht gefolgt von Levent Canseven, besser bekannt als Can7, der mit „Taking it all away“ eine wunderschöne funky Deep House Nummer beisteuert. Völlig überraschend setzen bei Hp. Hoeger & Cherlain Mikele plötzlich französische HipHop-Verse ein, dann rauscht die elektronische Brandung und Reena Winters flüstert uns “You Are My Joy” ins Ohr. Gern würen wir verweilen, doch geht die Reise schon weiter – mit dem wunderschönen Instrumental “Touching Ground” von Green Empathy (dahinter verbirgt sich übrigens Daniel Voss, der jüngere Bruder von Lemongrass-Mastermind Roland).

„What’s next?“ fragt Pat Appleton, die nicht nur mit DEPHAZZ hervorragende Lounge Jazz Grooves zaubert, sondern auch solo – hier im Iëlo Mix) überzeugt. Last, but not least feiern Blank & Jones mit ihrem sommerlichen Chillout-Groove „Pura Vida“ nichts weniger als das „pure Leben“. Der Ausdruck ist übrigens in Costa Rica als Begrüßung wie auch als Abschiedsformel gebräuchlich. Was also könnte schöner sein als im euopäischen Winter vom prallen Leben in Mittelamerika, zwischen Karibik und Pazifik zu träumen…

(Quelle: Peaclounge Online, http://www.localmedia.de/index.php?id=326)

Releasedate: 13. 1. 2012
Label: peacelounge recordings
Format: CD & Digital
Labelcode: 11784
Catalogue No: peal 063
EAN: 4260044591414
Distribution: AL!VE(D,A,CH + Export) Zebralution (digital)

Tracklist:
01. Anna Luca – Desperately Trying
02. Alice Russell – Hurry On Now (featuring TM Juke)
03. A Reminiscent Drive – Ambrosia
04. Smoma – Give Me the Night (Chill Out Version)
05. Bajka – The Landing (Bebo Best Remix)
06. Blank & Jones – Pura Vida (Radio Mix)
07. chris vano & kathrin wagner – White Lounge
08. The Electric & DJ Vadim – I’m All In
09. Lene Riebau – It Feels Better
10. Smoma – Do It Again
11. Lemongrass – Bee (Sunflower Mix)
12. Can 7 – Taking It All Away
13. Parov Stelar – Wake Up Sister
14. HP. Hoeger & Cherlain Mikele ft. Reena Winters – You Are My Joy
15. Green Empathy – Touching Ground
16. Pat Appleton – What’s Next? (Iëlo Mix)
17. Jojo Effect feat. Reiner Winterschladen – Merveilleux (Wonderful Instrumental Edit)

Amazon (Digital)
Peacelounge Recordings

26
Aug
11

VARIOUS ARTISTS – NASSAU BEACH CLUB IBIZA 2011

VARIOUS ARTISTS – NASSAU BEACH CLUB IBIZA 2011

Innerhalb kurzer Zeit konnte sich der Nassau Beach Club als eine der besten Adressen auf Ibiza etablieren. Die exklusive Location am Playa d’en Bossa ist die gelungene Kombination aus Strand, Club und Restaurant. Direkt am Meer gelegen konnte sie sich dank liebevoller Dekoration, exquisiter Speisen, exotischer Cocktails und toller Musik im Handumdrehen zu einem der angesagtesten In-Spots der Insel mit zahlreichen prominenten Stammgästen entwickeln.

Auch in der Saison 2011 bannen die Nassau Beach Club Resident DJs die einmalige Atmosphäre dieses Strand-Paradieses auf CD und liefern mit einer erlesenen Zusammenstellung von Deep House und Chill Tracks den offiziellen Soundtrack zu diesem balearischen Hot Spot.

CD1 – mixed by Alex Kentucky
01. Kwamey & Franky Boissy – Everybody Wants To Rule The World (Late Night Mix)
02. Acos Coolkas feat. Metropoliz – Miracle (Dima Promo & Elastic Sound Remix)
03. Audioflakes – Inessa
04. Morning Factory – Daddy’s Groove
05. Alex Kentucky feat. Malin Bolay – Golden Crown
06. Alex Kentucky & Javi Viana feat. Malin Norbeck – Tributo A Miguel Garji
07. Salinas feat. Noè – For Eternity (UruMusicArt Vocal Remix)
08. Intensity of Sound feat. Kim Bennett – Drifting Away (Sub Sonic Vocal Mix)
09. Phillipp Ort – Paris Nights (Inxec & Matt Tolfrey Remix)
10. Viana & Miguel Garji – The Black Mountain (Soul Minority Mix)
11. Hector Couto & Santi Garcia feat. Pablo Fierro – Let The Music Play
12. Kasper Bjørke – Alcatraz (Kenton Slash Demon Remix)
13. Rocco & Danny Marquez – Billie Jean (Rocco Deep Mix)

CD2 – mixed by Miss Luna
01. AtFunk – Something About You
02. Naoki Kenji – Nana Umi
03. Guti & Dubshape – Every Cow Has A Bird
04. Scott Watson – Jazzin’ wit House
05. Soulscum – Walking On Collins Avenue
06. HP. Hoeger & Mr. Saxisfaction – Saxisfied
07. Maceo Plex – Vibe Your Life (Zev’s Southern Sunrise Rework)
08. Pierre Ravan & The Rulers Of The Deep – Look Inside (DJ Pippi Balearic La Troppa
Piano Mix)
09. Soul Seeker – Timeless
10. Miss Luna feat. Q DeRHINO – The One (Bés & Meret Remix)
11. Penner + Muder – Speak Your Mind
12. Fred Everything & Peter Christianson feat. Dave Aju – Second Delight
13. OR’L – Feelings
14. Kiko Navarro feat. C.B. – Sonando Contigo (Kiko Navarro Rework Of Yotam Avni
Remix)

V.A. – Nassau Beach Club Ibiza 2011
Format: 2CD
VÖ: 27.05.11
EAN: 4250117613983
Art.Nr.: 1061398BCI

HP. Hoeger & Mr. Saxisfaction – Saxisfied on CD2 – mixed by Miss Luna – Originally out on Heaps®

Website:
http://Heaps.de
Press Release:
http://digitdownmg.wordpress.com/2011/05/20/heaps017-hp-hoeger-mr-saxisfaction-saxisfied-the-remixes/

03
Okt
09

“OPA HEY!” – kOTTARASHKY erscheint auf Asphalt Tango

Cover

Die Produktion der Veröffentlichung Kottarashky – „Opa Hey!“ hat sich etwas verzögert. Der deutsche VÖ-Termin wird um eine Woche auf den 13. November 2009 verschoben.

Kottarashky ist ein digitaler Soundpuzzler des 21. Jahrhunderts, der in seiner Kreativstätte in Sofia am Rechner alte Feldaufnahmen vom Balkan, klassischen Jazz und Blues, psychedelische Sounds, Club Beats und ergreifende Romaweisen seziert, um all dies dann zu einem eigenwilligen, packenden Groove zusammenzusetzen. Die Titel auf dem Debutalbum „Opa Hey!“ klingen nach phantastischen Geschichten erzählt von einem Menschen mit Muße zum Betrachten, Genießen und Träumen, der sich über Unvorhergesehenes freut und den Details und dem Leben abseits des Weges alle Aufmerksamkeit schenkt.

Einen kleinen Appetizer findet Ihr auf:
http://www.myspace.com/kottarashky

31
Jul
09

Covergirl gesucht – BigCityBeats Vol.1.1 – CD kommt Ende September

Covergirl BCB

Es ist wieder so weit – BigCityBeats, Energy Stuttgart und weitere suchen das Covergirl für die kommende Vol.1.1 – CD. Das Bewerbungs- und Bewertungsverfahren wurde komplett geändert und ab sofort können sich alle Interessieren Girls bewerben.
Jede Bewerberin sollte vier Fotos hochladen. Ein aussagekräftiges Hauptbild, ein stilvolles Foto, ein Partyfoto und eins in Bademode- /Dessousmode.

Das Auswahlverfahren:
Alle angemeldeten User auf BigCityBeats voten die Bewerberinnen. Nach der Bewerbungsfrist wird sich das BigCityBeats-Team von den 20 am höchsten gevoteten Mädchen weitere Bilder zuschicken lassen. Eine Jury, bestehend aus Menschen der Fotografie, Mode und Musik wird gemeinsam mit dem BigCityBeats-Team aus diesen 20 dann fünf potenzielle Covergirls ins BigCityBeats-Studio einladen. Was dann passiert, wird noch nicht verraten….
Sie wird das Aushängeschild für eine ganze Generation des Nachtlebens sein. Sie wird das Covergirl für die erfolgreichste Clubmusic-Compilation Deutschlands. Sie wird in Anzeigen, Flyern, Plakaten, überall im Internet und natürlich auf der kommenden BigCityBeats Vol.1.1 zu sehen sein. Tausende Male wird sie in den Städten zu sehen sein und auch in den Wohnzimmern, denn in der TV-Werbung wird man Sie sehen! Nicht zu vergessen sicherlich in den CD-Regalen.
Da die CD bereits Ende September erscheint, sollten sich die Bewerberinnen beeilen, denn sehr viel Zeit ist nicht mehr, schließlich werden Freunde und Verwandte auch voten, um Dich nach vorne zu bringen.

JETZT BEWERBEN ( http://www.bigcitybeats.de/covergirls.php )
JETZT VOTEN ( http://www.bigcitybeats.de/covergirls.php?action=vote )

Covergirl BCB

19
Jun
09

VARIOUS ARTISTS – SEA OF LOVE 2009 – MIXED BY MOLISANS BROTHERS

Cover

Sommerzeit – Festivalzeit! Und seit acht Jahren das i-Tüpfelchen der Open-Air-Season: die SEA OF LOVE am Freiburger Tunisee. Inmitten einer atemberaubend schönen Naturidylle im Herzen des Dreiländerecks Deutschland / Frankreich / Schweiz wird am 28. Juni wieder zu feinsten Electro, House und Techno Grooves von Top Acts wie Digitalism, Tiefschwarz und Anthony Rother (Interview 2009) gefeiert. Kein anderes Event führt für einen Tag drei Nationen zu einem gemeinsamen Summerhappening auf zwei Floors zum Tanzen, Chillen, Baden und Feiern unter freiem Himmel zusammen.

Auch auf dem Line-Up: die Molisans Brothers! Das aufstrebene DJ Team aus Frankfurt machte sich durch ihre berüchtigte „Endlosschleife“ Partyreihe einen Namen in der Szene und wurde daraufhin von BigCityBeats exklusiv unter Vertrag genommen. Ihre erste Single „Ási Baba“ auf dem BCBtec Label war innerhalb von 48 Stunden ausverkauft und schaffte es prompt in die Playlists von Ricardo Villalobos, Laurent Garnier, Loco Dice, Jimpster, Âme, DJ Yellow, Solomun, Gregor Tresher, Reboot, Markus Fix und Chris Tietjen. Mit der „Sea Of Love 2009“ liefern sie ihre erste Mix CD ab!

Neben neuen Tracks von den Festival Headlinern Monika Kruse, Tiefschwarz und Turntablerocker findet man deshalb natürlich auch den mächtigen Robert Dietz Remix von „Ási Baba“ und weitere Highlights aus dem BCBtec Katalog im Tracklisting.

HIER REINHÖREN
www.bigcitybeats.de/…

Mehr über die Molisans Brothers erfährt man auf:
www.myspace.com/molisansbrothers

VARIOUS ARTISTS
SEA OF LOVE 2009
MIXED BY MOLISANS BROTHERS
TRACKLIST:
01. Markus Homm, Mihai Popoviciu & Jay Bliss – Bis Co
02. Franck Roger – Who Got Faith
03. Brett Johnson – Two Cents (Massi dl‘ 100 resampling remix)
04. George G, Livio & Roby – La Trea Coa
05. Timo Huehner – Anyone (Kreon’s Someone In Acid Remix)
06. DJ Madskillz – Ricochet
07. Alex Celler – La Palma
08. Santorini – Powerplant
09. Tiefschwarz – Yeah!
10. Monika Kruse – Don’t Come Close (Mark Broom Remix)
11. Re-Up – Phonobox
12. Molisans Brothers – Ási Baba (Robert Dietz Remix)
13. Someone Else – Sunny Day In Smallville
14. Broombeck – Mono Turn (Solomun Remix)
15. Turntablerocker – Anyone (Tiefschwarz Remix)

06
Jun
09

Heinrichs & Hirtenfellner bringen Album ‚Dark Orbit‘ auf Highgrade Records

Cover

Heinrichs & Hirtenfellner sind in kurzer Zeit zu Stammkünstlern bei Highgrade Records geworden und legen nun ihr Debütalbum „Dark Orbit“ vor.

Tiefe Grooves ziehen sich durch das gesamte Album. Die zehn Stücke sind an sich sehr rhythmusbetont, haben aber auch immer wieder atmosphärische Momente.
Das Berliner Duo Heinrichs & Hirtenfellner setzt auf seinem Debütalbum „Dark Orbit“ den Sound ihrer bisherigen EPs fort: geradliniger, funky Minimal Techno.

hg logo
23
Apr
09

Kitsuné – Maison Compilation Nummer 7 kommt im Juni

Maison 7 Cover

Kitsuné Maison 7
Label: Kitsuné
France/Rough Trade
Release Date: 5. Juni 2009

www.dailymotion.com/video

www.kitsune.fr

23
Apr
09

Luke Slater bringt nach sechs langen Jahren neues Planetary Assault Systems Album

Luke Slater

Artist: Planetary Assault Systems
Titel: „Temporary Suspension“
Label: Ostgut Ton
Cat.No.: OSTGUTCD09/LP04
Release Date: 22.06.2009
Distribution: Kompakt
Barcode: 880319412424 (CD09)
880319412912 (LP04)

“Time to bring the funk and intensity back in a new way. Time to open
the sound again”, sagt Luke Slater zu seinem Planetary Assault
Systems Album “Temporary Suspension”, das Ende Juni auf OstGut
Ton erscheinen wird. Damit erklärt der Brite, der seit über zwanzig
Jahren immer wieder erfolgreich nach neuen Ausdrucksmöglichkeiten
innerhalb der elektronischen Musik gesucht hat, treffsicher, worum es
bei diesem Album geht: Funk und Intensität. Dabei entzieht sich
“Temporary Suspension”, das als gemixte CD mit zehn Tracks sowie
als DJ-freundliches Doppel-Vinyl mit sechs Tracks erscheint,
sämtlichen aktuellen Soundmoden. Slater generiert über die gesamte
Spielzeit eine industrielle Härte und Energie, die man schon länger
nicht mehr dermaßen auf den Punkt gebracht bei einem Technoalbum
gehört haben dürfte.
Schon der erste Track “Open Up” setzt den Standard für das
Kommende: ein treibender Groove, um den sich ein sägendes
Synthgewitter und verwirrende Glockenmelodien winden. “Whoodoo”
taucht danach mit einer kompromisslosen Metal-Percussion tief in die
Ursuppe von Techno ein. Und zwar: laut und schnell. “Om The Def”
nimmt den Fuß wieder vom Gaspedal und kann mit seinem
Arrangement, das mit Bongos und einer funky verzerrten Bassline
immer wieder zwischen dicht und luftig changiert, einen ersten
Höhepunkt setzen.

Mit dem nächsten Track “Hold It” bezieht sich Slater dann unüberhörbar auf seine frühen Djax-Up-
Wurzeln: ein unglaublich sexy daherkommender Chicago-House-Stomper, der wie eine
überarbeitete Version eines frühen Armando-Stücks klingt. Ebenfalls äußerst interessant ist “Attack
Of The Mutant Camels”: Eine dermaßen krasse Bassline, die in Bezug zu einem verschleppten
Maschinengewehr-Rhythmus gesetzt und danach genüsslich durch ein Noise- und Bleep-Gewitter
gejagt wird, dürfte man selten gehört haben. Ein klangliches Abenteuer, das sich in den folgenden
Tracks auf andere Weise fortsetzt, bis Slater auf „Gateway To Minia“ die Beats fallen lässt und
dunkle, ambiente Synthakkorde in einer Noise-Kakafonie kulminieren. Doch damit endet das Album
nicht: Slater packt im letzten Track nochmals die Bassdrum aus und hat die Tanzfläche voll im
Visier: “I’m someone who can’t live in the past, I have an uncompromising need to innovate and to
go forward, but with my audience in mind”.
Dass Slater hier einen derart rauhen Soundentwurf für Techno vorlegt, dürfte kaum überraschen.
Seit seiner ersten Veröffentlichung 1989 hat er immer wieder seine musikalischen Grenzen
ausgelotet und verschoben. Planetary Assault Systems war dabei immer sein Projekt für harten,
kompromisslosen Techno, seine Platten auf Peacefrog sind fast allesamt Klassiker ihres Genres
geworden. Doch Slater hat auch immer wieder andere Seiten gezeigt: sei es als damals typisch
britisch wahrgenommene Electronica als Morganistic, intelligenter Ambient als 7th Plain, unter
seinem eigenen Namen Konzept-Detroit-Techno auf Novamute bzw. Mute Records ,sowie in den
letzten Jahren auch verstärkt Electrorock-Bandprojekte auf seinem 2006 gegründeten Label Mote-
Evolver. Die Zusammenarbeit mit OstGut Ton hat sich aus der DJ-Residency Slaters im Berghain
entwicklelt – bereits auf der Ballett-CD “Shut Up And Dance! Updated” war er mit einem exklusiven
Ambientrack vertreten. Dass er jetzt auch sein Planetary Assault System Album auf OstGut Ton
veröffentlicht, war auch für ihn nahe liegend: “OstGut Ton makes excellent use of art and music and
that’s what attracted me to the label in the first place, the music and the art. And that’s very much in
line with the way I think and feel.” OstGut Ton ist stolz mit Planetary Assault Systems Slaters wohl
einflussreichstes Projekt zu präsentieren. Mit dieser Veröffentlichung schließt sich für das Label ein
Kreis aus Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft seiner Einflüsse.
More info:

http://www.lukeslater.com
http://www.mote-evolver.com

Tracklisting CD: Tracklisting 2×12“:
1. Open Up A1 X Speaks To X
2. Whoodoo B1Whoodoo
3. Om The Def B2 Attack Of The Mutant Camels
4. Hold It C1 Om The Def
5. Enter Action D1 The Watcher
6. X Speaks To X D2 Open Up
7. Attack Of The Mutant Camels
8. Temporary Suspension
9. Gateway To Minia
10. Sticker Men

Record release party feat. Planetary Assault Systems live:
20. Juni 2009, Berghain, Berlin

http://www.berghain.de
http://www.ostgut.de/ton

21
Apr
09

Kikis neues Album Kaiku kommt am 4. Mai bei BPitch Control

Cover

Ein Album zu produzieren ist mitunter ein Prozess, der in Wellenbewegungen stattfindet.
Ideen kommen und gehen. Manche werden sofort umgesetzt, andere brauchen Zeit oder
hallen nach und triggern eine neue Idee an und wieder andere verschwinden langsam
aber sicher aus dem Bewusstsein.

Für sein zweites Album hat sich Joakim Ijäs, besser bekannt als Kiki, ganz diesen
Wellenbewegungen im kreativen Prozess hingegeben. Den Phasen, in denen alles klar vor
einem liegt und den Momenten, in denen der Fluss stockt und man sich nicht sicher ist,
was der nächste Schritt ist, um die Vision, die man hat, umzusetzen.
“Während ich an dem Album gearbeitet habe, gab es immer wieder die Situation, dass
ich eine sehr klare Vorstellung davon hatte, was ich will, aber mir mit der Umsetzung nicht
sicher war und erst mal eine kurze Pause machen musste. Jedes Mal, wenn ich das hatte,
ergab sich innerhalb weniger Tage etwas, das alle Probleme löste. Es war, als ob ich im
Geiste eine Frage in die Welt heraus geschrien hätte und plötzlich ein Echo mit der Antwort
zu mir zurück kam ”, erzählt Kiki.
Und so wundert es nicht, dass Kiki sein zweites Album „Kaiku“ genannt hat – dem finnischen
Wort für “Echo”.
Denn genauso wie alle Künstler, die an “Kaiku” mitgearbeitet haben, auf so unvorhergesehene
Art und Weise in Kikis Leben getreten sind, signalisiert “Kaiku” einen musikalischen
Reifungsprozess, der den absoluten Fokus auf Clubtauglichkeit zu Gunsten einer subtileren
und persönlicheren Stimmung verschiebt, in der die Erinnerung an das letzte Wochenende
wie ein sanft reflektierendes Echo eingewebt ist.
So stehen Tracks, wie das old-schoolig jackende “Good Voodoo” oder die schwebende
Hymne “Starslider” neben Downbeat-Exkursionen wie “No Words Necessary” und klassischen
Kiki-Dancefloorbomben wie der Opener “Autumjn Leaves” oder “Mogadishu” und machen
“Kaiku” zu einem Album, das mit Abstand das Reifeste und Zeitloseste ist, was man bisher
von Kiki gehört hat.

Tracklisting:
01. Autumn Leaves
02. After The Storm
03. Good Vodoo (feat. Chela Simone)
04. No Words Necessary
05. Starslider
06. Immortal (feat. Pirica)
07. Death Railway
08. Twins (feat. Jake the Rapper)
09. Mogadishu
10. Living On FFWD
11. Helios

RELEASE: 04.05.2009
FORMAT: CD/LP
CAT NR.: BPC196
EAN: 880319405525
distributed by Rough Trade

www.bpitchcontrol.de

09
Apr
09

Kleinschmager Audio – „Audiology“ jetzt auf Rrygular

Kleinschmager Audio ist ein Studioprojekt von Joern Kleinschmager, für das er mit
Niklas Worgt alias Dapayk zusammenarbeitet. Seit rund zwei Jahren arbeiten die beiden so zusammen. Bisher erschienen die Stücke „Audio 1“, „Audio 2“ und „Audio 3“. Dann schien die Zeit reif, ein Album zu produzieren. Das Ergebnis heißt „Audiology“ und ist kürzlich auf Rrygular erschienen.

Ein sehr intensiver Sound, bei dem man gut zuhören muss. Dann wird klar, wie durchdacht dieses Album produziert wurde. Kleinschmager setzt gezielt einzelne Elemente ein um für Gänsehaut zu sorgen.

www.rrygular.com




ElectroBlog.de


Willkommen bei ElectroBlog.de - Die schnellste Seite für Nachrichten zu Elektronischer Musik
- ständig Aktuelle News & Updates zu Musik, DJs, Producern, Links, Infos, Workshops, Event Infos









ElectroBlog.de Kategorien



ElectroBlog.de Artikel



Links




ElectroBlog.de Feeds

RSS Feed

Bookmark and Share





© 2009-2011 ElectroBlog.de

%d Bloggern gefällt das: